*18. Mai 1894 in Craiova (Rumänien), †3. Nov. 1936 in Paris, Komponist. Nach Abschluß des Gymnasiums (Ev. Schule) besuchte Lazăr von 1907 bis 1912 das Bukarester Kons. (Musiktheorie und Harmonielehre bei D. Kiriac, Komposition bei A. Castaldi) und setzte 1913/14 sein Musikstudium am Leipziger Kons. fort (Komposition bei St. Krehl, Klavier bei Robert Teichmüller). Nach seiner Rückkehr besuchte er 1915/16 die Reserveoffiziersschule in Bukarest und nahm 1916 bis 1918 am Ersten Weltkrieg teil. 1915 erhielt er für seine F-Dur-Klaviersonate anläßlich des Wettbewerbs um den George-Enescu-Nationalpreis für Komposition den Trostpreis; 1919 wurde ihm für seine Sonate für Violine und Klavier der zweite und 1924 für sein Präludium für Orch. der erste George-Enescu-Preis verliehen. Seit 1928 lebte Lazăr in Paris und erfreute sich als Komponist, Pianist und Pädagoge in Frankreich und Amerika wachsender Erfolge. Gemeinsam mit P.-O. Ferroud gründete er den Verein für Neue Musik Triton. Lazăr war Mitglied der IGNM. Er starb im Alter von 42 Jahren an Tuberkulose.