Das Verlagshaus Heugel wurde am 1. Jan. 1839 in Paris von Jacques-Léopold Heugel (* 1. März 1815 in La Rochelle, † 12. Nov. 1883 in Paris), der zuvor als Musiklehrer in Nantes gewirkt hatte, und dem Musikverleger J.-A. Meissonnier mit einem Kapital von 80.000 Francs, das je zur Hälfte von den beiden Teilhabern beigesteuert wurde, gegründet. Der Sitz des als A. Meissonnier et J.-L. Heugel firmierenden Unternehmens war bis 1974 rue de Vivienne Nr. 2bis (anschließend bis 1980 die Galérie de Montpensier im Palais Royal), wo Meissonnier seit dem 1. Okt. 1838 sein Geschäft betrieb (F-Archives de Paris D31 U3, Sté n° 51, 11. Jan. 1839). Nach vierjähriger Zusammenarbeit zog sich Meissonnier aus dem Verlag zurück und verkaufte seinen Anteil für die Summe von 30.000 Francs an Heugel (F- Archives de Paris, dissolution de Sté N° 616, 20. April 1842). Der Verlag Heugel verwandte in der Folge bis zu Heugels Tod als Firmenbezeichnung den Namen der Zeitschrift Le Ménestrel, die am 1. Dez. 1833 von Joseph Hippolyte L’Henry gegründet worden war. Das wöchentlich erscheinende und auf musikalische Neuigkeiten spezialisierte Blatt hatten Meissonnier und Heugel am 12. Febr. 1840 erworben (F-Pan MC, LXXXVII, 1500; cession sur adjudication, 12. Febr. 1840). Die Zeitschrift ...